Am 19.04.2024 um 9:14 Uhr vormittags ging der Alarm bei einigen KatS-Einheiten des Landkreis Görlitz los. Die jährliche Alarmierungsübung stand an, zu welcher die untere BRK-Behörde gesetzlich verpflichtet ist. Alarmiert wurden der 1. und 2. Löschzug Retten, die Wasserrettungsgruppe sowie der 2. Einsatzzug. Nach Eintreffen der Einheiten wurde die Stärke und Qualifikation der Besatzung kontrolliert. Für den Heimweg gab es noch eine Bockwurst mit.
Am gestrigen Donnerstag den 18.07.2024 wurde in Zusammenarbeit mit dem THW OV Görlitz und dem THW OV Leipzig eine im Bahnhof Halle stationierte Netzersatzanlage abgeholt. Die Netzersatzanlage ist voll funktionstüchtig und soll zukünftig auf einen Anhänger für die mobile Nutzung verbaut werden.
Am 4. November 2023, fand am Bärwalder See bei Boxberg eine unangekündigte Katastrophenschutzübung statt. Geübt wurde dabei ein Waldbrandszenario, welches durch das Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen des Landkreises Görlitz organisiert wurde.
Am 07.03.2020 fand die diesjährige Zusammenkunft der Führungskräfte der Katastrophenschutz- Brandschutzeinheiten statt. Traditionell findet diese im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Zoblitz statt. Als Workshop organisiert, gab es neben Fachvorträgen auch Informationen und einen regen Erfahrungsaustausch.
Nr. PLSN.04.01.00-DE-0050/16-00 „Grenzüberschreitende Prävention und Bewältigung von Hochwasser und Katastrophensituationen – CIFAD II“
Abschlussübung im grenzüberschreitenden EU-Projekt CIFAD II
Am 20.09.18 fand im Landkreis Görlitz die Abschlussübung zum EU-Projekt „Grenzüberschreitende Prävention und Bewältigung von Hochwasser und Katastrophensituationen – CIFAD II“ statt. Projektpartner in diesem EU-Projekt sind die Landkreise Görlitz und Zgorzelec. Ein Ziel dieser Übung war die Erprobung der neu geschaffenen, grenzüberschreitenden Informations- und Koordinierungsplattform, welche auf deutscher Seite ein Bestandteil der bereits in Vorgängerprojekten entwickelten Einsatzsoftware Mobikat ist und auch durch das Fraunhofer Institut Dresden entwickelt wurde.
Diese Plattform wird grenzüberschreitend den notwendigen Informations- und Koordinierungsaustausch bei Hochwasser und anderen Großschadenslagen, wie z.B. Infektionslagen im Bereich Gesundheit oder Veterinär ermöglichen.
Die deutsche Seite wählte das Übungsszenarium einer Infektionslage „Masernerkrankung“ mit Betroffenen und Kontaktpersonen auf deutscher und polnischer Seite.
Als erstes Fazit konnte festgestellt werden, dass die sofortige Meldung über ein Ereignis an die beteiligten Projektpartner in den Landkreisen Görlitz und Zgorzelec einen erheblichen Mehrwert in der Abarbeitung von Schadenslagen darstellt und somit die weitere grenzüberschreitende Kommunikation eine bessere Koordinierung von Warnungen an die Bevölkerung, Hilfeleistungen und Ressourcenverwaltung für Einsatzkräfte und Betroffene möglich machen wird.
Das Projekt wird durch die Europäische Union aus den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020 finanziert